Konsumkritische Alternative

Konsumnotiz #22: Und immer wieder: Weniger Autos – besseres Leben!

In Deutschland gibt es ca. 55 Millionen Kraftfahrzeuge.

Ein Auto braucht 12 m2 Parkplatz, ein Lkw noch mehr. Wenn wir alle Autos Deutschlands nebeneinander und hintereinander stellen würden, wäre fast ganz Hamburg mit 755 km2 Fläche ein einziger Parkplatz.

Das eigene Auto, egal wie es angetrieben wird, verbraucht viel zu viele Ressourcen:

Rohstoffe, Herstellung, Vertrieb, immer dabei auch der Energieverbrauch! … – und beim E-Auto kommen dazu die skandalösen umweltschädlichen und menschenunwürdigen Abbaubedingungen der Batterie-Rohstoffe, z.B. in Chile (Lithium) und Kongo (Kobalt) …

Auch für E-Autos gilt: die ineffiziente Art der Fortbewegung belegt enorme Park- und Straßenflächen, Weiterlesen

Konsumnotiz #21: Kein Hamstern! Kein Müll!

Liebe Besucher*innen – Moment bitte!

Wir bitten herzlich um Aufmerksamkeit! Viele kennen unsere Grundsätze, manche neue Besucher*innen noch nicht. Diese sind nach wie vor:

Man kann intakte und schöne Dinge herbringen und mitnehmen: immer mit dem Gedanken an den Nutzen oder die Schönheit der Dinge und dass in ihnen menschliche Arbeit und Ressourcen stecken.

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Konsumnotiz #20: Klamottenflut

Liebe Besucher, Freunde und Unterstützer des Kost-Nix-Ladens Cottbus,

Klamotten  – also Dinge zum Anziehen– das Thema lässt uns weiterhin nicht los! Und Sie offenbar auch nicht – das erfahren und spüren wir bei jeder unserer Öffnungszeiten.

Wir haben das Thema schon mehrmals in unseren „Konsumnotizen“ aufgegriffen: Von katastrophalen Bedingungen, unter denen Menschen in Indien, China, Pakistan … Sachen herstellen, über Transportwege rund um den Globus, unverantwortliche Niedrigpreise bis zu Infos über Vernichtung neuer Sachen in Müllverbrennungsanlagen. Zu sozialer Ungerechtigkeit und Klimasünden kommt noch die Zerstörung von Agrarflächen. Es gibt genügend Informationen dazu im Netz, wenn man die Stichworte „Baumwolle“ und „Probleme“ eingibt. Weiterlesen

Konsumnotiz #19: Update: unsere Grundsätze

Liebe Besucher, uns liegt viel daran, dass Sie wissen, wie wir, das „Team“, „ticken“. Daher zur „Auffrischung“ oder auch erstmaligen Info der folgende Text:

Der Kost-Nix-Laden Cottbus ist:

  • Ein Ort, an dem nützliche, funktionstüchtige und schöne Dinge abgegeben oder mitgenommen werden können
  • kein Tauschplatz! Abgeben oder Mitnehmen können zwar auch gleichzeitig passieren, sind aber unabhängig von einander
  • ein Ort für ALLE, unabhängig von Herkunft und sozialer Stellung, aber KEIN Ort für Diskriminierung oder Herabsetzung von Menschen und Rassismus
  • ein Ort, in dem Menschen mitarbeiten, die das Anliegen des Ladens zu dem ihren gemacht haben und die ehrenamtlich in ihm tätig sind

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Konsumnotiz #18: Verramschte Kleidung

Bis zu zehn Prozent neue Kleidung wird vernichtet

Berlin. Immer mehr fabrikneue Kleidungsstücke werden in Deutschland vernichtet oder verramscht. In diesem Jahr wurden hierzulande rund 2,3 Milliarden Kleidungsstücke angeboten, berichtete die »Welt am Sonntag« unter Berufung auf die Marktforschungsfirma Euromonitor International. Bis zu zehn Prozent davon – 230 Millionen Stück – blieben im Einzelhandel unverkauft, schätzt demnach der Textilbranchenexperte Michael Hauf von der Branchenberatung Hachmeister und Partner. Andere Branchenexperten gingen sogar von doppelt soviel Überschuss aus. Was der Einzelhandel nicht verkaufe, lande in Verwertungs- oder Müllverbrennungs-anlagen oder als Ramschware in Ländern außerhalb der EU.

Quelle: AFP/nd  11.11.2019

Ein Besuchstipp

Die Ausstellung »Fast Fashion – die Schattenseiten der Mode« in Berlin nimmt die Modeindustrie kritisch in den Blick

Kaufen, kaufen, kaufen – nicht, weil man Kleidung braucht. Nicht, weil sie schön ist – sondern, weil sie so billig ist. So lautet die Botschaft von Videos, mit denen Menschen ihre Shopping-Erlebnisse teilen und zum Konsum animieren. Die Schnäppchen-Jagd spricht niedere Instinkte an. Offenbar völlig wehrlos wandeln die Käufer*innen durch Geschäfte und schnappen sich, was sie tragen können. »Fashion-Victim«, Mode-Opfer, nennt man Personen, die jedem Trend hinterher-jagen.

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